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Häufige Fragen zu Kaffeemaschinen

27 kurze Antworten zu Kaufberatung, Bauarten, Zubereitung, Pflege und Kosten. Über die Schaltflächen lässt sich die Liste auf ein Thema eingrenzen; Angaben zu einzelnen Maschinen stammen aus Datenblättern und ausgewerteten Kundenrezensionen.

Das hängt an zwei Fragen: wie viele Tassen täglich anfallen und wie viel Aufwand Sie pro Tasse akzeptieren. Für frisch gemahlene Bohnen auf Knopfdruck steht der Vollautomat, für mehrere Tassen am Morgen die Filterkaffeemaschine mit Kanne, für die schnelle Einzeltasse die Kapsel- oder Padmaschine. In der Bewertung führt der Tchibo Esperto mini das Feld an — alle Geräte stehen im Vergleich nebeneinander.

Rechnen Sie in Tassen pro Tag, nicht in Personen. Ein Vollautomat mahlt die Bohnen vor jedem Bezug frisch und macht Espresso und Caffè Crema ohne Zwischenschritte; dafür fallen Tresterbehälter, Tropfschale und — sofern vorhanden — das Milchsystem regelmäßig als Reinigungsarbeit an. Wer zu zweit zwei bis vier Tassen trinkt, hat davon täglich etwas; wer morgens eine ganze Kanne braucht, ist mit einer Filterkaffeemaschine besser bedient.

Entscheidend sind Wassertank, Bohnenbehälter und die Frage, wer das Gerät entkalkt. Im Vergleich sind zwei Geräte dem Büroeinsatz zugeordnet: der De'Longhi Eletta Explore mit über 40 Getränken und automatischem Milchsystem und der Grundig KVA 6230 mit 2 l Wassertank und einer Zweifachdüse für zwei Tassen gleichzeitig. Rezensionen zum Eletta Explore weisen darauf hin, dass Tank und Bohnenbehälter bei hoher Auslastung häufiger nachgefüllt werden müssen, als es die Gerätegröße vermuten lässt.

Maßgeblich ist die Breite, nicht die Bauart. Vier Geräte im Vergleich bleiben unter 20 cm: die NESPRESSO Essenza Mini mit 11 cm, die De'Longhi Dedica Style und die PHILIPS Senseo Select mit je 15 cm sowie der Tchibo Esperto mini mit 16 cm Breite. Beim Tchibo Esperto mini kommt zusätzlich Platz nach oben hinzu, weil Wassertank und Bohnenbehälter von der Seite und von oben befüllt werden.

Nach vier Kriterien mit fester Gewichtung: Verarbeitung (30), Bedienung (25), Kaffeequalität (25) und Preis-Leistung (20). Die Gesamtnote ist das gewichtete Mittel dieser vier Teilnoten und steht bei jedem Gerät neben den Einzelwerten. Grundlage sind Herstellerangaben, technische Daten und ausgewertete Kundenrezensionen — aufgebrüht oder verkostet haben wir nichts.

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Der Vollautomat mahlt, dosiert und brüht in einem Durchgang: Sie wählen das Getränk, die Maschine erledigt den Rest. Bei der Siebträgermaschine bestimmen Sie Mahlgrad, Kaffeemenge und Bezugsdauer selbst — laut mehreren Rezensionen zum Sage The Barista Express braucht das etwas Einarbeitungszeit. Der Vollautomat spart Handgriffe, der Siebträger gibt Kontrolle.

Beide portionieren den Kaffee vor, binden Sie aber an unterschiedliches Verbrauchsmaterial. Die NESPRESSO Essenza Mini arbeitet mit Kapseln des Nespresso-Original-Systems, die Dolce Gusto Mini Me mit Dolce-Gusto-Kapseln — zwei Kapselsysteme, die untereinander nicht passen —, die PHILIPS Senseo Select mit Kaffeepads und drei wählbaren Stärkestufen. Ein Mahlwerk hat keine der beiden Bauarten — der Kaffee kommt fertig portioniert, und nachgekauft wird im jeweiligen System.

Sie bezeichnet ein Milchgetränk auf einen Knopfdruck: Die Maschine bezieht den Kaffee und schäumt die Milch auf, ohne dass Sie die Tasse umstellen oder von Hand aufschäumen. Voraussetzung ist ein automatisches Milchsystem, wie es der De'Longhi Eletta Explore mit dem LatteCrema-Milchsystem und der PHILIPS LatteGo 5400 mitbringen. Geräte mit manuellem Milchaufschäumer — etwa die De'Longhi Dedica Style — verlangen diesen Schritt von Hand.

Die Leistung sagt vor allem etwas über die Aufheizzeit, nicht über den Geschmack. Im Vergleich reicht sie von 870 W bei der Rowenta Adagio Milano bis 1850 W beim Sage The Barista Express. Die Zahlen gehören zu verschiedenen Bauarten und lassen sich nicht direkt gegeneinander stellen; eine Wattangabe allein ist deshalb kein Kaufkriterium.

Sie mahlt die Bohnen unmittelbar vor dem Brühvorgang und erspart eine separate Kaffeemühle. Der SEVERIN KA 4810 lässt das Mahlwerk abschalten, wenn Sie Kaffeepulver verwenden möchten, und stellt Mahlgrad und Aromastufe getrennt ein. Mehrere Rezensionen beschreiben das Mahlwerk als deutlich hörbar — früh am Morgen in einer Wohnung ist das ein Punkt.

Die Thermokanne hält den Kaffee ohne weitere Wärmezufuhr warm, auf der Warmhalteplatte gart er nach. Die Rowenta Adagio Milano hält den Kaffee laut Hersteller bis zu 4 Stunden warm; mehrere Rezensionen beschreiben ihn nach Stunden als noch heiß und aromatisch. Geräte mit Glaskanne schalten die Heizplatte stattdessen ab, beim SEVERIN KA 4810 laut einer Rezension nach rund einer Stunde.

Einen festen Wert gibt es nicht: Der passende Mahlgrad hängt von Bohne, Kaffeemenge und Maschine ab. Als Richtung gilt fein für Espresso und gröber für Filterkaffee. Geräte mit Mahlwerk lassen ihn einstellen — der Sage The Barista Express in 16 Stufen, der Tchibo Esperto mini stufenlos; laut Rezensionen braucht die passende Einstellung ein paar Bezüge.

Die Größe steht im Datenblatt und richtet sich nach der Kannengröße. Der SEVERIN KA 4810 nimmt Filtergröße 1×4, wahlweise als Papierfilter oder als Dauerfilter. Die Rowenta Adagio Milano bringt einen herausnehmbaren, schwenkbaren Filtereinsatz (Filtergröße 1×6) mit.

Mit einem separaten Milchaufschäumer. Der Tchibo Esperto mini hat keinen Milchaufschäumer an Bord — mehrere Rezensionen greifen dafür auf ein eigenes Gerät zurück; bei der NESPRESSO Essenza Mini gehört laut einer Rezension ebenfalls keiner zum Lieferumfang. Rechnen Sie diese Anschaffung ein, wenn Sie überwiegend Milchkaffee trinken.

Beim manuellen Milchaufschäumer halten Sie das Kännchen selbst unter die Düse und bestimmen Menge und Konsistenz — so arbeiten der Sage The Barista Express, die De'Longhi Dedica Style und der De'Longhi Magnifica S. Automatische Milchsysteme ziehen die Milch selbst an und geben sie in die Tasse, etwa LatteGo beim PHILIPS 5400 oder LatteCrema beim De'Longhi Eletta Explore. Der Unterschied zeigt sich auch beim Reinigen: LatteGo besteht aus zwei spülmaschinenfesten Teilen ohne Schläuche, die Aufschäumlanze der Dedica Style beschreiben mehrere Rezensionen als umständlich zu reinigen.

Das hängt vor allem an der Aufheizzeit. Die NESPRESSO Essenza Mini ist laut Hersteller in unter 30 Sekunden betriebsbereit, eine Rezension beschreibt die fertige Tasse in unter einer Minute. Bei der De'Longhi Dedica Style ist die Maschine laut einer Rezension in rund drei Minuten betriebsbereit, weil der Thermoblock zuerst auf Temperatur kommen muss — die Bezugszeit danach ist damit noch nicht mitgerechnet.

Die meisten Vollautomaten sind auf ganze Bohnen und ein eigenes Mahlwerk ausgelegt. Zwei Ausnahmen gibt es im Vergleich: Den De'Longhi Magnifica S nennt der Hersteller laut Datenblatt auch für die Nutzung mit Kaffeepulver geeignet — eine Rezension berichtet dazu allerdings von einer Kammer, die nicht zuverlässig funktioniert —, und beim Grundig KVA 6230 weist das Datenblatt neben dem Bohnenbehälter ein eigenes Fach für Kaffeepulver aus. Prüfen Sie vor dem Umstieg auf Pulver trotzdem die Anleitung Ihres Geräts.

Das Intervall hängt an der Wasserhärte und an der Zahl der Bezüge; einen Wert, der für alle Geräte gilt, gibt es nicht. Richten Sie sich nach der Anzeige des Geräts: Der Tchibo Esperto mini bringt ein automatisches Entkalkungsprogramm mit, die PHILIPS Senseo Select eine Entkalkungsanzeige. Prüfen Sie außerdem, welches Mittel der Hersteller vorsieht — beim De'Longhi Magnifica S berichtet eine Rezension, dass für den Garantieerhalt der Entkalker des Herstellers verlangt wird.

Eine belastbare Durchschnittszahl gibt es nicht, und die ausgewerteten Rezensionen liegen weit auseinander: Zum De'Longhi Magnifica S berichten mehrere Langzeit-Rezensionen von jahrelangem störungsfreiem Betrieb, zum De'Longhi Eletta Explore beschreibt eine Rezension einen Defekt nach rund einem Monat. Regelmäßiges Entkalken und eine Brühgruppe, die sich reinigen lässt, gehören zu den Punkten, die Sie selbst beeinflussen können.

Pflicht ist er nicht — die Filterkaffeemaschinen im Vergleich kommen ohne aus. Der PHILIPS LatteGo 5400 arbeitet mit dem wiederverwendbaren AquaClean-Filter, der De'Longhi Eletta Explore mit einem wiederverwendbaren Wasserfilter; auch beim De'Longhi Magnifica S liegt laut einer Rezension ein Wasserfilter bei, den eine andere Rezension zu den laufenden Kosten zählt. Das ist ein Folgekostenposten und fließt in die Teilnote Preis-Leistung ein.

Eine entnehmbare Brühgruppe lässt sich unter fließendem Wasser abspülen; alle fünf Vollautomaten in diesem Vergleich bieten das laut Datenblatt und Rezensionen — beim PHILIPS LatteGo 5400 beschreibt eine Langzeit-Rezension die Rastmechanik allerdings als unzuverlässig beim Aus- und Wiedereinbau. Ist die Brühgruppe fest verbaut, bleibt nur das automatische Spülprogramm der Maschine. Wer von Hand sauber machen möchte, sollte vor dem Kauf ins Datenblatt sehen.

Das kommt auf die Bauart an. Eine Dampfdüse wird nach dem Aufschäumen kurz abgedampft und abgewischt — beim De'Longhi Magnifica S heben Rezensionen hervor, dass die Aufschäumdüse ohne Schläuche und Zusatzbehälter auskommt. Milchsysteme mit Behälter werden zerlegt: Das LatteGo des PHILIPS 5400 besteht aus zwei spülmaschinenfesten Teilen und ist laut mehreren Rezensionen in wenigen Sekunden gereinigt.

Einen Betrag nennen wir nicht: Er hängt am Preis Ihrer Bohnen und ändert sich laufend. Vergleichbar sind dagegen die Posten, die überhaupt anfallen — ganze Bohnen oder Kaffeepulver, Papierfilter, Kapseln oder Pads, Entkalker, Wasserfilter und Strom. Genau diese Folgekosten stecken im Kriterium Preis-Leistung, das mit 20 von 100 Punkten in die Bewertung eingeht.

Die Rechnung verschiebt sich von der Anschaffung zum Verbrauch: Sie kaufen den Kaffee portionsweise und im jeweiligen System — die NESPRESSO Essenza Mini im Nespresso-Original-System, die PHILIPS Senseo Select als Kaffeepads. In der Teilnote Preis-Leistung liegen beide deshalb im hinteren Drittel des Felds, obwohl sie zu den günstigeren Geräten im Vergleich gehören. Wie stark das wiegt, hängt daran, wie viele Tassen täglich anfallen.

Der Verbrauch entsteht vor allem beim Aufheizen und beim Warmhalten. Deshalb schalten die Geräte im Vergleich selbsttätig ab: die Rowenta Adagio Milano am Ende des Brühvorgangs, die NESPRESSO Essenza Mini nach 9 Minuten ohne Nutzung, die De'Longhi Dedica Style über eine automatische Abschaltung. Die PHILIPS Senseo Select hat zusätzlich einen Energiesparmodus, der den Verbrauch laut Hersteller um 52 % senkt.

Nicht automatisch. Das teuerste Gerät im Feld — der De'Longhi Eletta Explore — liegt in der Gesamtbewertung in der unteren Hälfte und hat die schwächste Teilnote in der Preis-Leistung, während die Empfehlung des Vergleichs im mittleren Preisbereich liegt. Ein höherer Preis zeigt sich eher in Ausstattung, Milchsystem und Getränkeauswahl als in der Bewertung.

Frage nicht dabei?

Ausführlicher wird es in den Ratgebern zu Kaufberatung, Pflege und Entkalken, Kaffeevollautomaten und Kaffee im Büro — oder direkt im Vergleich aller zehn Geräte nebeneinander.

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